Die Kemenate von 1556 – die Jahreszahl ist mit den Wappen der Erbauer in den Sandstein des Eingangs gemeißelt – wurde als repräsentatives Bürgermeisterzimmer von Thomas Schütze und seiner Frau Anna Plathner erbaut und im Inneren reich verziert. Nach jahrzehntelanger Vernachlässigung und Verfall konnte das Haus ab 1985 saniert, ein Teil der Innenbemalung restauriert und eine Intarsiendecke rekonstruiert werden. Hier finden kleinere Veranstaltungen des Kunstvereins für etwa 30 Personen in besonders stimmungsvoller Atmosphäre statt.